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Alle Jahre wieder: Die neuen Typenklassen 2012Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat es sich auch dieses Jahr wieder zur Aufgabe gemacht, die Typenklassen der verschiedenen Fahrzeugmodelle am Markt neu zu bestimmen. Dabei sind bei der im nächsten Jahr geltenden Aktualisierung nur etwa ein Drittel aller Fahrzeuge umgestuft worden.Sinn und Zweck der TypenklasseneinstufungDie Assekuranzen verfolgen mit der Einstufung aller unterschiedlicher Fahrzeugtypen in bis zu 25 unterschiedliche Typenklassen eine höhere Beitragsgerechtigkeit der Versicherungsnehmer untereinander. So sollen Fahrzeughalter von unfallgefährdeten Modellen, wie etwa Sportwagen, aufgrund der tatsächlich höheren Unfallzahlen einen erhöhten Beitrag zahlen, um andere Versicherungsnehmer, welche statistisch so gut wie nie in Unfälle verwickelt sind, beitragstechnisch zu entlasten.Ziel der Typenklasseneinstufung ist es, die durch die verschiedenen Modelle verursachten Schäden möglichst genau den versicherten Fahrzeugen zuzuordnen. Die Einteilung der Modelle in die verschiedenen Klassen wird dabei jedes Jahr aufs Neue anhand der bundesweit geführten Schadensstatistiken vorgenommen. Dabei kommt es durchaus des Öfteren für einzelne Modelle zu nicht unerheblichen Umstufungen. Fahrzeuge werden dabei sowohl hoch- als auch heruntergestuft. Ausschlaggebend für die Einstufung sind neben der Unfallhäufigkeit auch die Unfallschwere und die damit für die Assekuranz verbundenen Kosten. Relevant ist die Typenklasseneinstufung vor allem für die Beitragshöhe der eigenen Versicherung. Wer ein Auto mit einer niedrigen Typenklasse fährt, kann sich über eine günstige Versicherung freuen. Wichtige Information für den Kauf eines neuen AutosWer an dem Kauf eines neuen Fahrzeugs interessiert ist, der sollte neben den sonst gängigen Punkten den Wagen auch auf seine neue Typenklasse prüfen. Das garantiert keine bösen Überraschungen beim Abschluss der Versicherung im nächsten Jahr. Unterschiede aufgrund der Typenklasseneinstufung von zum Beispiel 150 Euro sind nicht ungewöhnlich.Nur die wenigsten kennen die Typenklasse ihres Fahrzeugs, ganz im Gegensatz zur eigenen Schadensfreiheitsklasse. Dabei spielt dieser Faktor eine vergleichbar gewichtige Rolle bei der Berechnung der zu zahlenden Beitragshöhe. So kostet beispielsweise ein äußerlich komplett ähnliches Fahrzeug manchmal das Doppelte an Prämie und das nur aufgrund der stark unterschiedlichen Typenklasseneinstufung. Dies lässt sich etwa anhand von einem Versicherungsvergleich für KFZ nachprüfen. Dabei gelten jeweils unterschiedliche Typenklassen für Haftpflicht- Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Bei der Berechnung der Klassen für das nächste Jahr hat der GDV diesmal allerdings auf große Überraschungen verzichtet. Für etwa zwei Drittel aller Autofahrer ändert sich in Bezug auf diese Einstufung im nächsten Jahr nichts. Es gibt allerdings auch einige Modelle, die mehrere Stufen überspringen und dann gegebenenfalls weit höher versichert werden müssen. Ob und in wieweit sich das eigene Fahrzeug in der Einstufung verändert hat, lässt sich auf der Seite des GDV selbstständig nachprüfen. « zurück |
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